Pädagogischer Ansatz

Jedes Kind bringt Begabungen und Talente mit, die entdeckt, gefördert und herausgefordert werden wollen.

Die Entwicklung von Selbstbewußtsein, Eigenständigkeit und Identität ist dabei Grundlage jedes Bildungsprozesses.

 

Ein Ziel unserer pädagogischen Arbeit ist es, den Kindern vorbehaltlos zu ermöglichen, ihre individuellen Fähigkeiten zu erweitern und auszubauen.

Für einen respekt-und würdevollen Umgang ist es uns wichtig, Eltern und Kindern auf Augenhöhe zu begegnen und durch das vorbehaltlose Wertschätzen eines jeden einzelnen, die Chancen der Vielfalt optimal zu nutzen.

Wir begleiten das Kind liebevoll und achtsam und unterstützen es bei seiner individuellen Entwicklung.

 

Inklusive Arbeit bedeutet für uns, keine Unterschiede zwischen Bildungsstand, Religion, kulturellen Herkünften, Behinderungen, Geschlechtern und Alter zu machen.

 

Die Rahmeninhalte zur Stärkung des Bildungsauftrages im Elementarbereich wurden mit der Bildungsvereinbarung NRW 2003 geschaffen .

 

Es ergeben sich, unter anderem,  folgende Bildungsbereiche:

-Bewegung

-Spielen und gestalten, Medien

-Sprache

-Körper, Gesundheit, Ernährung, Sinnesförderung


 

die wir , unter anderem , wie folgt in unserer täglichen Arbeit mit ihrem Kind fördernd unterstützen.

 

Bewegung:

Die Kinder haben hier die Möglichkeit Krabbeln und Laufen zu lernen,

mit verschiedenen Fahrzeugen zu fahren, sowohl drinnen als auch draußen,

tägliches Toben, wenn das Wetter es zulässt , im Garten.

Dort ist es den Kindern möglich auf unebenen Rasenflächen zu gehen, die Balance zu halten, hinfallen und aufstehen zu erlernen, zu klettern, Treppen zu steigen,.....

Das Erlernen sich zunehmend selbständiger An- und Auszuziehen.

 

 

Feinmotorik:

Erlernen des selbständigen Essens mit Besteck , trinken aus dem Glas,

befüllen des eigenen Tellers und Bechers,

Öffnen und Schließen von sämtlichen Verschlüssen:

Knöpfe, Reißverschlüsse, Klettverschlüsse,....

Umgang mit Pinsel, Stiften, Farben,

Auffädeln von Perlen,...

 

 

Spielen und gestalten, Medien:

Ansprechendes Material aus der natürlichen Umgebung der Kinder, Verkleidungssachen, Kinderküche, Spiegel, Sandkasten, Fahrzeuge, Konstruktionsspielzeug, Puppen, Autos, Stifte, Knete, Bilderbücher, Musik cds,...

All diese Materialien stehen den Kindern zur Verfügung oder werden in Impulsen oder bei Projekten angeboten und können von den Kindern erforscht und kennen gelernt werden.

 

Sprache:

Durch die tägliche Ansprache, dem "miteinander sprechen", der Aufforderung zu kommunizieren, durch zuhören , durch das Verbalisieren von Tätigkeiten, Bilderbuchbetrachtungen, Singen, Fingerspiele, etc...

Auch das Erlernen von Höflichkeiten wie" Bitte" und "Danke" und das Streitschlichten gehört zur Sprachförderung.

 

Kinder die bilingual erzogen werden, können hier mit anderen Kindern einen ganz ungezwungenen Kontakt mit der deutschen Sprache herstellen.

 

Körper, Gesundheit, Ernährung, Sinnesförderung:

Eine gesunde, ausgewogene und kindgerechte Ernährung ist mir sehr wichtig, daher wird hier täglich frisch gekocht.

 

Das Mittagessen besteht in der Regel aus mindestens zwei komponenten und bietet den Kindern immer eine Auswahl.

Mit zunehmenden motorischen Fähigkeiten werden die Kinder an den Gebrauch von Messer und Gabel herangeführt.

Doch vorerst ist es erlaubt mit den Händen zu essen.

Der Teller muß nicht leer gegessen werden, wer satt ist, ist satt.

 

Auf Wunsch des Kindes starten wir mit dem Toilettentraining, ausschlaggebend dafür ist, dass das Kind dies selber äußert.

 

Wir leiten die Kinder dazu an, Taschentücher zu benutzen.

 

Auch Angebote mit: Knete, Teig, Rasierschaum, Spiegel, Kleister, Naturmaterial, Musik, Licht und Schatten, Kräutern und Pflanzen , Lebensmitteln etc, regen die Sinne der Kinder an.

 

 

Erziehungsschwerpunkt:

 

Wir verstehen unsere Aufgabe als Tagespflegepersonen darin, jedes Kind dabei zu unterstützen zu einer selbständigen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit heranzureifen.

Bei unserem täglichen Zusammensein haben die Kinder die Möglichkeit zu lernen, die eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen und Sorge zu tragen, dass diese auch befriedigt werden. Jedoch ist es dabei ebenso wichtig zu erfahren,das jeder auch auf den anderen und dessen Bedürfnisse Rücksicht nehmen muss, dass nicht immer alles sofort passieren kann und wir geduldig miteinander sein müssen, damit es allen gut geht.

 

Um den Kindern Halt und einen sicheren Rahmen  zu bieten, gibt es für alle klare Regeln und eine Struktur im Tagesablauf sowie logische Konsequenzen in Bezug auf das eigene Handeln. Bei der Kindererziehung ist es uns wichtig,Möglichkeiten zum Selbstständigkeitserwerb zu geben wie z.b.:

-                  sich selbst an- und ausziehen,

-                  selbstständig essen und trinken,

-                  selbstständig die vorbereitete Umgebung wieder auf zuräumen,

-                  selbstständig zu spielen und zu gestalten,

-                  sowie selbstständig Erfahrungen machen zu können

 

Selbstständig bedeutet in dem Falle nicht ,,alleine", wir unterstützen und begleiten die Kinder selbsverständlich bei all ihrem tun und Handeln.

 

Hier dürfen sich die Kinder auch mal dreckig machen, hinfallen und sich an ihre Grenzen wagen. Kinder die fallen, dass sie sich nicht wirklich verletzten, und sie können ihre körperlichen Fähigkeiten viel besser einschätzen.